Kleinwindanlagen für das eigene Heim

Derzeit werden fast 8 Prozent des Netto-Strombedarfs durch elektrische Energie aus Windkraftanlagen gedeckt. Innerhalb von 20 Jahren hat sich somit der Anteil der Windkraftanlagen an der Stromversorgung verzehnfacht. Gerade Kleinwindanlagen, nach EN 61400-2 „windgetriebene Anlage(n) mit einer Windangriffsfläche von bis zu 200m²", erlangen dabei immer mehr Marktanteile.

 

Überlegungen zur Rentabilität
Zur Zeit kostet eine Anlage pro Kilowatt (kW) Nennleistung zwischen 3.000 und 5.000 €. Pro kW Nennleistung ist ein Jahresertrag von 1.000 bis 2.000 Kilowattstunden (kWh) an elektrischer Energie zu erwarten. Setzt man den Preis für 1 kWh derzeit mit 0,20 € an, dann kann die Anlage jährlich pro kW Nennleistung zwischen 200 und 400 € erwirtschaften. Daraus ergeben sich Amortisationszeiträume von 15 bis 25 Jahren.

 

Prognose
Weil immer mehr und effektivere Kleinwindanlagen produziert werden, ist mit Preissenkungen zu rechnen. Da der Preis für elektrische Energie auch weiterhin steigen wird, steigt der Betrag, den eine Kleinwindanlage erwirtschaftet, mit. Es darf also gefolgert werden, dass sich die Amortisationszeiträume verkürzen.

 

Wissenswertes
Beim Vergleich von Kleinwindanlagen unterschiedlicher Hersteller ist zu beachten, dass sich die Nennleistungen auch auf unterschiedliche Windgeschwindigkeiten beziehen können. Die Wahl des Standortes ist von entscheidender Bedeutung, denn der Wind soll möglichst direkt auf das Windrad treffen können. Turbulenzen mindern den Stromertrag und sie senken die Lebensdauer der Anlage. Auch die beste Anlage bringt keinen Nutzen, wenn die Windverhältnisse unzureichend sind! Die Untergrenze für den Betrieb einer Kleinwindanlage liegt bei einer durchschnittlichen Jahreswindgeschwindigkeit von 4 m/s. Eine rentable Investition ist ab 7 m/s zu erwarten.

 

Der deutsche Wetterdienst bietet Windkarten an, die das Windpotential 10m über Grund angeben (Informationen unter www.dwd.de). Detaillierte regionale Karten sind meist kostenpflichtig.

 

Bürokratie
Die Genehmigungslage ist in Deutschland nicht einheitlich. Sie wird durch die Bundesländer geregelt. Die örtlichen Bauämter geben darüber Auskunft, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist und welche Unterlagen dafür beizubringen sind.

Eine empfehlenswerte Homepage bietet der Bundesverband WindEnergie e.V. http://www.wind-energie.de/de/.

Solarstromheizung

Die Infrarotheizung nutzt den von der PV-Anlage erzeugten Solarstrom, um das Gebäude mit Strahlungswärme zu versorgen.

Photovoltaik

Eine Photovoltaikanlage liefert umweltfreundlichen Strom vom eigenen Dach.

Kleinwindanlagen für das eigene Heim

Derzeit werden fast 8 Prozent des Netto-Strombedarfs durch elektrische Energie aus Windkraftanlagen gedeckt.

Eigenverbrauch von Solarstrom

Das Vitramo-Heizsystem bietet eine kostengünstige Möglichkeit, an der zusätzlichen Einspeisevergütung in größerem Umfang teilzuhaben.

Speicherung von Solarstrom

Der Speicher verbindet die Vitramo Infrarotheizung und die Photovoltaikanlage zur Solarstrom Heizung.

Stromtarif

Die Energieversorger bieten Sondertarife für Abnehmer, die mit elektrischer Energie heizen.