Die Vorteile des Vitramo-Heizsystems bei der Beheizung von Produktions- und LagerhallenBei der Beheizung von Hallen und großen Räumen werden je nach Nutzungsart (z.B. Werkhalle, Lagerhalle, Produktionshalle, Sporthalle) unterschiedliche Anforderungen gestellt. Diese reichen von der gleichmäßigen Temperierung großer Luftvolumina bis hin zur gezielten Beheizung einzelner Arbeitsplätze.
Bei Bedarf werden größere Gebäude in Sektionen unterteilt. Das können z.B. Stockwerke, Abteilungen oder Gebäudeteile sein. Räume innerhalb derer vergleichbare heiztechnische Anforderungen gestellt sind werden zu Klimazonen zusammengefasst.
Dabei müssen definierte raumklimatische Bedingungen, wie z.B. die Behaglichkeit, die Einhaltung des Arbeitsschutzes, die Erhaltung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, die Einhaltung der klimabedingten Lager- und Transportbedingungen sowie die Erfüllung der Anforderungen an Fertigungsprozesse und Produktionsanlagen gewährleistet werden. Weitere Vorgaben ergeben sich durch die Bauweise der Hallen.
Die Beheizung von hohen Hallen mit dem Vitramo- Infrarotheizsystem bietet im Vergleich zur Aufheizung des Hallenluftvolumens mit konventionellen Methoden wie Warmluft oder Konvektion große Vorteile:
In neuen oder wärmesanierten Hallen reicht es vielfach aus, die Temperatur des wärmeisolierten Hallenbodens rund 1,5 ° Celsius über der gewünschten Raumtemperatur zu halten!
Während der Sommermonate erwärmt sich der Hallenboden und speichert die Wärme für eine bestimmte Dauer. Bei rechtzeitiger Aktivierung des Vitramo-Heizsystems, wird das Auskühlen des Hallenbodens verhindert. Danach muss nur noch soviel Wärme zu geführt werden, wie dem Hallenboden durch Transmission verloren gehen, um das Oberflächentemperaturniveau zu halten.
Viele Produktions- oder Lagerhallen besitzen eine Höhe von mehr als 5 m. Aufgrund von natürlicher Konvektion steigt die warme Luft auf und bildet unter der Hallendecke ein ungenutztes Warmluftpolster. Die Temperaturzunahme pro Meter Hallenhöhe beträgt ca. 1 °C. Gerade über die häufig schlecht gedämmte Hallendecke werden große Wärmemengen an die Umgebung abgegeben. Die Lösung bietet der Einsatz der Vitramo- Infrarotheizung, welche den Hallenboden und die Wände differenziert so erwärmt, dass sie untereinander keine Temperaturunterschiede aufweisen. Dadurch wird eine Temperaturschichtung über die Hallenhöhe deutlich vermindert.
Die Zirkulation der Raumluft wird geringer und damit auch die Zirkulation von Staub und Bakterien.
Die Vitramo- Infrarot-C-Heizelemente eignen sich besonders zur Erzeugung von staubfreier Prozesswärme für Trocknungsanlagen.
Weitere Vorteile bestehen im Hinblick auf die Luftwechselraten, da die im Vergleich zur Warmluftheizung bei der Beheizung mittels dem Vitramo-Heizsystem niedrigere Lufttemperatur geringere Wärmeverluste über die Abluft zur Folge hat.
Ältere Hallen besitzen häufig gar keine oder eine nur unzureichende Wärmedämmung. Hier werden insbesondere über die Hallendecke große Wärmemengen an die Umgebung abgegeben. Die effektivste Maßnahme zur Verminderung dieser Verluste besteht in der Anbringung einer nachträglichen Dämmung insbesondere des Hallendachs aber auch der Außenwände. Sollte aus finanziellen oder baulichen Gründen eine Wärmedämmung (noch) nicht möglich sein, so sollte die Hallentemperatur auf einem möglichst niedrigen Niveau gehalten werden.
Eine Absenkung der Lufttemperatur in der Halle, ohne Verminderung des Behaglichkeitsempfindens der Mitarbeiter, kann durch die Installation des Vitramo-Heizsystems erreicht werden. Die mögliche Reduzierung der Temperatur beträgt ca. 3 - 5 °C und kann zu deutlichen Einsparungen der Energiekosten führen.
Durch die geringere Temperaturdifferenz zwischen Hallen- und Außenluft entstehen geringere Wärmeverluste bei geöffneten Hallentoren.
Die punktuelle Beheizung einzelner Hallenbereiche bis hin zu einzelnen Arbeitsplätzen ist möglich.
Durch Tag und Nacht bedingte Temperaturunterschiede machen sich weniger bemerkbar, weil sie durch das Speichervermögen des Hallenbodens teilweise ausgeglichen werden.